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Fährten

Bei dieser Sportart wird auf eine Mischung zwischen
selbstständigem Arbeiten des Hundes und Gehorsam Wert gelegt.
Ruhe
und Konzentration sind die Eigenschaften, die ein Hund dazu braucht.
Gesucht wird auf Eigen- und später auch
Fremdfährten.
Gegenstände aus Holz, Stoff und Leder müssen vom Hund
selbstständig auf der Fährte verwiesen werden. Ruhig
beim
Abgang, und dann mit tiefer Nase und gleichmäßiger
Geschwindigkeit soll der Hund - ohne sich durch irgendetwas ablenken zu
lassen - der Fährte, 10 Meter vor dem Teamführer,
folgen.
Auch dieser Sport kann bereits im Welpenalter begonnen werden.
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Ein 3 Minuten Ausschnitt
von der
FH3
Prüfung am 27.11.2010
Fährtenleger Fritz Steiner, Richterin Inge Eberstaller.
Die gesamte Prüfung ist 1800 Schritte lang, hat 7
Gegenstände zu verweisen, besteht aus 7 Winkeln davon 2 spitz,
8 Schenkel davon 1 Bogen, beinhaltet 2 Verleitungen, ist 3 Stunden
alt und muss in maximal 45 Minuten ausgearbeitet werden.
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Fährten findet - so wie jeder Kurs bei uns -
bei jedem
Wetter statt!
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Jede/r der mit
seinem Hund Fährten geht, kann den Inhalt dieses
Gedichts mit einem Schmunzeln nachvollziehen:
Schlecht
geschnüffelt, hoch geguckt,
eine kleine Maus verschluckt,
fand den Ort nicht, wo gewinkelt,
mehrfach in die Spur gepinkelt,
einmal leider Platz vergessen,
Gänseblümchen aufgefressen,
Hundeführer schlimm genarrt,
zweites Suchobjekt verscharrt,
zwölf Kartoffeln fein sortiert,
toten Maulwurf exhumiert,
Fährtenleine durchgekaut,
hinter Hase abgehaut.
Bin der LIEBSTE HUND von allen,
Richter sagte: "Durchgefallen!" ...
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